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« August 2005 | Start | Oktober 2005 »

30 September 2005

Erfolgreiche Mailings

Gerade rief mich ein Kunde an, für den ich einen Werbebrief getextet hatte. Er zeigte sich begeistert von meinem Entwurf. "Frau Dornheim, das wird ein voller Erfolg". Natürlich freut mich sein Lob - doch ich gestehe: Mit meinem Text hat der Erfolg seines Mailings nur bedingt zu tun. Entscheidender als die Formulierungen ist nämlich, dass der Brief tatsächlich die Personen erreicht, für die das Angebot auch interessant ist.

Eine detaillierte, aktuelle und umfangreiche Adressen- und Kundenliste ist deshalb das A und O für jedes Direktmarketing. Und man glaubt es kaum: Genau hier hakt es in sehr vielen Fällen – bei Großunternehmen genauso wie bei Freiberuflern.

Produkt-Intereressierte werden oft erst gar nicht in die Datenbank aufgenommen, Kundendaten werden nicht gepflegt und Kriterien fehlen, nach denen die Adressen selektiert werden können.

Mein Tipp für Selbstständige und kleinere Unternehmen:

  1. Notieren Sie jeden Kontakt  und jede interessante Info, bzw. Adresse von Kunden oder potentiellen Kunden! Schreiben Sie Ihre Notizen auf farbige Zettel. Zum Beispiel rot für Kundeninfos, blau für Infos zu potentiellen Kunden. Falls Sie ausschließlich am PC arbeiten, können Sie Ihre Notizen auch gleich in zwei Dateien „Kundeninfos“ und „Potentielle Kunden“ eingeben.

Arbeiten Sie im Team, sollten sich alle Teammitglieder an dieses System halten und kenntlich machen, von wem die Notiz  ist. 

  1. Sammeln Sie die Zettel-Notizen in einem Hängeregister, einem Stehsammler oder einem Schuhkarton.

3.   Reservieren Sie sich eine feste Zeit im Monat (in der Woche), in der Sie Ihre Notizen in eine Datenbank einpflegen.

Dieser Aufwand erscheint Ihnen vielleicht groß – er ist jedoch goldwert. Denn Sie sparen nicht nur viel Zeit und Geld bei konkreten Werbemaßnahmen. Sie steigern die  Rücklaufquote um ein Vielfaches!

Weitere Tipps gibts in unserem Online-Seminar "Werbebriefe planen und schreiben".  Nächster Termin: 10.10. bis 30.10.2005

29 September 2005

Deutsch für Manager

Es gibt die Jugendsprache, die Jägersprache, den Juristenjargon ... und natürlich auch eine "Businesssprache".

Das besondere an dieser "Fachsprache" ist, dass die Bestandteile innerhalb eines Satzes völlig austauschbar sind - denn es kommt offenbar nicht auf den Inhalt, sondern auf die Wirkung an!

Genial und sehr anschaulich zeigt dies der Sprücheklopf-Automat von Achim Schwarze:

Klopfomat http://www.server7485.com/awi/f067-aufruf-klopfomat101text.htm

Mit dem Klopfomat lassen sich in Windeseile fantastische Sätze bilden, die viel Eindruck und wenig Sinn machen. Zum Beispiel:

Wir generieren unsere hierarchieübergreifenden Anaylsen, um den Paradigmenwechsel der qualifizierten Analysen auszureizen.

Gut, dass inzwischen bei einigen Unternehmen ein Sinneswandel stattgefunden hat. In unseren Seminaren zeigen wir verblüften Managern, wie sie mit ganz einfachen Worten Eindruck und vor allem  Zuspruch finden.

26 September 2005

Werbebrief x 2

Ich freu mich jeden Tag über die Flut an Werbebriefen, die in meinem Briefkasten landet. Denn die meisten Briefe eignen sich wunderbar als Anschauungsmaterial für unsere Werbebriefe-Seminare. Gestern erhielt ich gleich zwei Briefe vom selben Absender (meinem Volvo-Händler).

Eine neue Marketingidee um aufzufallen?

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Leider nein! Volvo schickte mir den gleichen Werbebrief einfach zweimal. Das nennt man eine klassische Dublette: Nur im Adressfeld zeigte sich der feine Unterschied der Briefe: In dem einen Brief ist eine Leerzeile zwischen Vor- und Nachname. Ein teurer Fehler für den Verfasser, nicht nur wegen des zu viel bezahlten Portos . Sein Image leidet unter der mangelnden Sorgfalt mit den Kundendaten. (In beiden Schreiben ist mein Vorname falsch geschrieben und die Hausnummer verkehrt ...).

Dubletten sind keine Seltenheit: Selbst gepflegte Adressbestände haben oft einen Dublettenanteil von bis zu 5 %. Bei Mailings an Stammkunden ist die Gefahr der Dubletten noch größer - durch den häufigeren Kontakt mit unterschiedlichen Mitarbeitern können die Daten in den unterschiedlichsten Varianten vorkommen ...

22 September 2005

Werbebriefe-Seminar

Ich freue mich schon: Am 10. Oktober 2005 startet unser nächstes Online-Schreibseminar. Das Thema: Werbebriefe planen und schreiben.

Drei Wochen intensiver Austausch mit den Teilnehmern. Die Gruppe ist bunt gemischt: Selbstständige, Marketingmitarbeiter und Vertriebler. Gemeinsam werden wir Werbebriefe analysieren, überarbeiten und neue Werbebriefe schreiben. Mich überrascht dabei immer wieder, wie tief wir durch das Medium Internet und die Dauer des Seminars ins Thema einsteigen können; wie lebendig und motivierend der Austausch mit und zwischen den Teilnehmern ist und wie viel selbst ich als Trainerin im Seminar noch lernen kann.

Gerade für Schreibseminare ist das E-Learning ideal: Am eigenen PC lässt sich viel besser schreiben und die freie Zeiteinteilung schafft enorme Kreativität.

Wer mehr über dieses Online-Seminar erfahren möchte, findet hier weitere Infos:

erfolgreich-schreiben-Seminar im Internet: Werbebriefe planen und schreiben

Noch sind einige Plätze frei :-)

21 September 2005

Katalogsprache

In den Katalogen von Reiseveranstaltern finden sich oft Formulierungen wie "strandnah" oder "internationale Küche". In der heutigen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers interpretiert Thomas Starost die Werbesprache in Katalogen ... und entdeckt eine Geheimsprache der Reiseveranstalter, mit der sich manches umschreiben lässt, was Urlaubern auf die Nerven geht.

Hier gibt es den Artikel zum Herunterladen: Download sprache_in_reisekatalogen.pdf 

19 September 2005

Lexikon-Spiel

LexikonKennen Sie das Lexikonspiel? Sie können es ideal in einer fröhlichen Runde ab vier Personen spielen. Man trainiert damit die Ausdrucksfähigkeit und Kreativität - und die Bauchmuskeln (beim Lachen).

Und so funktionierts: Sie brauchen ein Fremdwörterlexikon, ein Blatt und einen Stift für jeden Mitspieler - und schon geht´s los ...

Mehr "Lexikon-Spiel" »

13 September 2005

Texteinstieg

Aller Anfang ist schwer. Deshalb beginnen fast alle Geschäftsbriefe mit Standardformulierungen wie "Wie mit Ihnen besprochen" oder "Bezug nehmend auf unser Gespräch" ...

In unserem Schreibseminaren entwickeln wir gemeinsam mit den Teilnehmern ein Mindmap für kreative Textanfänge. Ein solches Mindmap sieht jedesmal ein bisschen anders aus. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel:

Download textanfang_einmal_anders.pdf   

Mit einer solchen Ideenliste fällt das Schreiben des ersten Satzes oft viel leichter. Sie gehen einfach im Geiste die verschiedenen Möglichkeiten durch und prüfen, ob und was Ihnen dazu Passendes einfällt. Das Ergebnis ist jedesmal wieder beeindruckend. So wird aller Anfang leicht.

09 September 2005

Mit Wörtern spielen

Textexpress_kopie Wie viele Wörter könnt ihr in 2 Minuten aus den folgenden Buchstaben bilden?

W   U   F  E  R   N

Gezählt werden alle Wörter, die mindestens drei Buchstaben haben ... (Ein Vokal ist zugleich auch der Umlaut: das heißt, ihr könnt für das u auch ein ü einsetzen).

Nun, wie viele habt ihr gefunden? Das Online-Spiel "Text-Express" weist 18 Wörtern aus, so zum Beispiel:

fern, wer, Würfe, Ufer, Ufern ... usw.

Text-Express ist kostenlos, wird schnell hoch geladen und ist ein kurzweiliges Spiel für zwischendurch. Nachteil: Das Spiel ist nicht kompatibel mit Unix und Macintosh.

Ihr findet Text-Express unter:

http://de.games.yahoo.com/d/ztextexp.html.

Viel Spaß beim Spielen.

02 September 2005

Bundestagswahl-Plakate

Werbefoto_merkelDie Wochenzeitung "Der Spiegel" rief die Leser zu einer Werbeplakatralley auf: Wer findet Plakate, die durch ihre Umgebung unfreiwillig komisch wirken?

Viele Leser haben bereits mitgemacht und tolle Fotos geschossen.

Mir persönlich gefällt dieses Bild am besten ,,, Angela Merkels Kopf neben einem Sackgassen-Schild, unter dem steht: Keine Wendemöglichkeit.

Weitere Fotos auf der Website des Spiegels.