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  • Mein Name ist Ania Dornheim.
    Schreiben Sie häufiger Geschäftsbriefe, E-Mails, Werbetexte, Texte für das Internet, Protokolle oder Berichte? Dann sind Sie hier im Weblog goldrichtig. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.
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« Januar 2007 | Start | März 2007 »

22 Februar 2007

Ideen strukturieren

Kennen Sie Mindmaps? Ich erstelle fast jeden Tag ein Mindmap: Ganz gleich, ob es um Ideen für neue Texte geht, um den Aufbau einer Internetseite oder um die Gestaltung unserer Schreibseminare -Mindmaps sind einfach ideal, um Ideen zu sammeln, zu strukturiern und auch um Details darzustellen.

Allerdings braucht man etwas Übung - viele Nutzer sind am Anfang verwirrt und erleben damit genau das Gegenteil von dem, was Mindmaps eigentlich leisten sollen. Doch auch, wenn es Ihnen bisher mit Mindmaps so ging - ich kann Ihnen nur empfehlen, sich noch einmal intensiv mit dieser Methode zu beschäftigen: Es lohnt sich!

Alles über Mindmaps (und wie Sie damit produktiv arbeiten) finden Sie auf der Seite von "Zeit zu leben": http://www.zeitzuleben.de/artikel/denken/mindmapping-erstellen.html.

15 Februar 2007

Pflichtangaben in E-Mails

Welche Angaben gehören in eine E-Mail? Sind E-Mails genauso verbindlich wie Geschäftsbriefe? Aktuelle Informationen dazu finden Sie hier.

14 Februar 2007

Widerspruch!

Durch Hochglanzprospekte und aufwendige Internetseiten polieren viele Unternehmen ihr Image auf: Mit knackigen Werbesprüchen machen sie sich interessant und präsentieren sich als modernes, dynamisches Unternehmen. Wenn dann jedoch der Kunde ein Standardschreiben dieses Unternehmens erhält, das mit "Bezug nehmend auf Ihre Anfrage vom ..." beginnt, spürt er intuitiv, dass ihm im Prospekt etwas vorgegaukelt wurde.

Vielen Mitarbeitern in Unternehmen ist dies gar nicht bewusst. In meinen Seminaren erzähle ich deshalb gern am Anfang die folgende Geschichte:

Ein Mann stirbt. Als er an die Himmelspforte kommt, fragt ihn Petrus, ob er lieber in den Himmel oder in Hölle möchte. “Natürlich in den Himmel”, entgegnet der Mann. Zunächst gefällt es ihm. Er nimmt auf seiner Wolke Platz und lässt es sich gut gehen. Doch irgendwann wird es ihm ein bisschen langweilig. Was kann man tun? Na ja, ich schau mir mal an, wie die armen Sünder in der Hölle braten, denkt sich der Mann, fliegt mit seiner Wolke über die Hölle und schaut hinunter. Was er da zu sehen bekommt, findet er dann doch sehr überraschend: Ein riesiges Party-Areal, in dem dichtes Gedränge herrscht. Überall gut gekleidete Menschen, die Cocktails trinken und miteinander lachen. Es gibt drei Bühnen, vier Bars, ein Erlebnisbad und einen ausgedehnten Wellness-Bereich. Keine Frage, die da unten amüsieren sich göttlich.

Der Mann geht zu Petrus und sagt: “Hier im Himmel ist es mir zu langweilig. Ich will lieber in die Hölle. Kann ich umbuchen?” Petrus schaut dem Mann tief in die Augen und sagt: “Einmal umbuchen ist möglich. Sie können aber nie wieder zurück. Haben Sie sich die Sache also wirklich gut überlegt?” – “Ja, ja, ja!”, brüllt der Mann, der es gar nicht erwarten kann, in der Hölle an seinem ersten Cocktail zu nippen. “Also gut”, sagt Petrus, öffnet das Himmelstor und lässt den armen Mann geradewegs in die Hölle fahren. Dort wird er gleich von zwei Teufeln in Empfang genommen, in einen Kessel gesteckt und über den Flammen des Höllenfeuers geröstet. “Hey, Moment mal!”, ruft der Mann. “Wo sind denn die ganzen Leute mit den Cocktails hin? Und wo ist das Erlebnisbad?” – “Damit haben wir nichts zu tun”, sagt der Teufel, “das hat sich unsere Werbeagentur ausgedacht.” (Aus: Anekdoten, Geschichten, Metaphern von Matthias Nöllke, siehe Buchtipps)

12 Februar 2007

Ein Wort erblickt die Welt

Simsen Sie gern? Oder googeln Sie lieber? Noch sind diese Begriffe den Kinderschuhen nicht entwachsen, doch sie könnten es schaffen und tatsächlich das Erwachsenenalter erreichen ... mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

08 Februar 2007

Es lebe die Einfachheit!

Bernd Röthlingshöfer hat von 0 2 eine seltsame E-Mail erhalten - sie wimmelt nur so von englischen Begriffen und Fußnoten. Der Kunde versteht nur Bahnhof und fragt sich, ob wohl der Absender seinen eigenen Text verstanden hat. Es gibt Techniken, die solche wirren Texte vermeiden helfen:

Der Überfall-Test: 

Fassen Sie in ein paar Sätze zusammen, was Sie sagen wollen und warum es für den Leser so wichtig ist. Versuchen Sie es mit Witz, Provokation oder einer Frage. Überfallen Sie damit jemanden, der Ihnen eigentlich gar nicht zuhören will, der für Sie kaum Zeit hat, der im Kopf woanders ist. Wenn Ihr Opfer aufhorcht, hinhört, aufs Thema einsteigt, dann sind Sie reif, mit dem Schreiben anzufangen.
Wenn Sie denken, Ihr Thema sei viel zu kompliziert, als dass man es so im Vorbeigehen berichten könnte – dann denken Sie an die Art und Weise, wie Empfänger heute Texte lesen: Sie müssen Ihre Leser erst für Ihren Text begeistern. Der Leser hält kurz inne, lässt sich für Sekunden auf Ihren Text ein und bleibt nur dann, wenn er Bedeutung verspricht.
(nach Daniel Perrin: Schreiben ohne Reibungsverlust: Schreibcoaching für Profis. Werd Verlag 2001.)

02 Februar 2007

Protokolle schreiben

In den letzten Monaten haben viele Leser die Vorlage für Kurzprotokolle angefordert, die ich hier im Weblog in meinem Beitrag "Protokolle schreiben" anbiete. Einige fragten auch nach unserem Seminar zum Thema. Bisher gab es dieses Seminar aber nur als Firmenschulung (In-House-Seminar). Nun bieten wir zum ersten Mal auch ein offenes Seminar an:

"Professionell Protokolle schreiben", am 28. April in Leverkusen. Infos gibt es hier >>>

Und nicht zu vergessen: Auch unser Januar-Newsletter beschäftigt sich mit dem Thema "Protokolle".