Herzlich willkommen ...

  • Mein Name ist Ania Dornheim.
    Schreiben Sie häufiger Geschäftsbriefe, E-Mails, Werbetexte, Texte für das Internet, Protokolle oder Berichte? Dann sind Sie hier im Weblog goldrichtig. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.
Mein Foto

Immer informiert:

  • E-Mail-Adresse eintragen und neue Beiträge direkt als E-Mail erhalten.
    (Wir geben Ihre Adresse nicht weiter!)


    Powered by FeedBlitz
Blog powered by TypePad

« August 2007 | Start | Oktober 2007 »

18 September 2007

Erfolgsfaktor: Text

Die erste E-Mail, die Deutschland erreichte, ging an Werner Zorn – und zwar im Jahre 1984. In einem Interview auf tagesschau.de berichtet Zorn nun von den Anfängen der digitalen Post. Auf die Frage, wie sich die schriftliche Kommunikation seither verändert habe, antwortet Zorn:

Ich schreibe kaum mehr normale Briefe, und ich denke, das geht vielen so. Die schriftliche Kommunikation hat sicher an Niveau verloren. In Mails herrscht generell ein lockererer Ton als im Brief. Ein Stück schriftlicher Mitteilungskultur ist auf der Strecke geblieben.

Meine Meinung: Das ist falsch!

In mir regt sich Widerspruch und ich halte dagegen: Das Niveau der schriftlichen Kommunikation ist durch die E-Mail eher gestiegen! Wir schreiben heute persönlicher, verständlicher und kürzer. Und noch viel wichtiger: Die schriftliche Kommunikation ist in den letzten Jahren individueller und damit auch ausdrucksstärker geworden.

Ich behaupte sogar: Nicht das Aufkommen der E-Mail hat unseren Sprachstil verändert, sondern ein anderer Sprachstil hat den Siegeszug der E-Mail überhaupt erst möglich gemacht!

Mehr "Erfolgsfaktor: Text" »

12 September 2007

Schachtelsatz

Beginnen wir mit einem Beispiel des Schachtelsatz-Experten Edmund Stoiber:

"Es muss zu schaffen sein, meine Damen und Herren, wenn ich die CDU ansehe, die Repräsentanten dieser Partei an der Spitze, in den Ländern, in den Kommunen, dann bedarf es nur noch eines kleinen Sprühens sozusagen in die gludernde Lot, in die gludernde Flut, dass wir es schaffen können und deswegen in die lodernde Flut, wenn ich sagen darf und deswegen meine Damen und Herren."
Doch auch Journalisten und Schriftsteller verirren sich gerne auf ihrem Weg zum abschließenden Punkt. Dies kritisiert Sönke Krüger in seiner Kolumne "Wortgefecht" auf Welt-Online.
Besonders interessant: Die Beispiele unter den Fotos und die Kommentare der Leser.
(Krügers Artikel habe ich durch einen Beitrag im Sprachblog gefunden.)

09 September 2007

Bildschirmtexte: September-Newsletter

In unserem aktuellen Newsletter geht es um die Frage, ob wir Bildschirmtexte anders wahrnehmen als Printtexte. Wer den Erfolgreich-schreiben-Newsletter noch nicht kennt, kann sich die Ausgabe hier ansehen und bei Interesse die kommenden Ausgaben hier abonnieren.

07 September 2007

Nie wieder Spams!

In den vergangenen Monaten verstopften jeden Tag hundert Spammails und mehr meinen Postkasten.

Seit einigen Tagen nutze ich das Programm Spamfighter und bin begeistert: Es filtert sehr sicher Spammails und verschiebt sie automatisch in einen eigenen Ordner. Sollte doch einmal eine reguläre Mail im Spamordner landen oder eine Spammail in meinem Postkasten bleiben, kann ich diese mit einem einfachen Klick freigeben bzw. blockieren.

Das Programm habe ich kostenlos heruntergeladen und teste es nun 30 Tage (Link siehe oben). Aber eigentlich bin ich schon jetzt sicher, dass ich es danach weiter nutzen werde: Die 25 Euro Gebühr im Jahr sind gut angelegtes Geld.

04 September 2007

Aufschreiben!

Schreib und es bleibt.

Wie viel Potenzial steckt in einem Gedanken, der kurz auftaucht und dann gleich wieder verschwindet? Einmal auf Papier gebracht, wartet er geduldig darauf, von seinem Schöpfer in die Tat umgesetzt zu werden oder im Papierkorb zu landen. Davon berichtet auch Klaus Schmidbauer in seinem Weblog >>>

02 September 2007

Buchempfehlung

Im Weblog habe ich vor einiger Zeit geschrieben, dass mir Bastian Sicks Buch (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod) Unbehagen bereitet. Nun hat Sick allerdings ein Bilderbuch herausgebracht, das mir ausgesprochen gut gefällt, und ich nehme meine Kritik zurück:

Sein Buch "Happy Aua. Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache" zeigt plakativ, "wie haarsträubend komisch unsere Sprache sein kann". Hier finden sich Hinweisschilder wie "Bitte nur senkrecht parken" und Werbeplakate wie "Wir entsorgen Sie garantiert".

Happy_aua_buchrcken_2 

In seinem Vorwort schreibt Sick:

"Darf man über solche Fehler überhaupt lachen? Verstößt es nicht gegen die Gebote der politischen Korrektheit, sich über die kleineren und größeren Patzer von Ladeninhabern, Gastwirten, Supermarktverkäufern, Nagelstudiobesitzerinnen und Bäckereimitarbeitern zu amüsieren? [....] Natürlich darf man das! Schließlich geht es hier - im Unterschied zu diversen Sendungen des Privatfernsehens - nicht darum, einzelne Menschen vorzuführen und der Lächerlichkeit preiszugeben."

.