Standardformulierung vermeiden: "Mit unserem Schreiben vom ..."
Ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr. 2008 beginnt turbulent - gleich zwei große Projekte halten mich auf Trab, so dass ich kaum zum Weblogschreiben komme.
Heute erhielt ich eine E-Mail von einem sehr sympathischen und auch dynamischen Kunden. Er wollte mich an einen Termin erinnern und mich darum bitten, diesen Termin zu bestätigen. Die E-Mail begann mit folgenden Worten:
Mit Schreiben vom xx.Dezember hatte ich Sie zu unserem Treffen am xx.Januar eingeladen.
Bei dieser Standardformulierung denke ich an Ärmelschoner und Stempelkissen - aber nicht an meinen Kunden! Dieser Satz passt einfach nicht zu ihm. Bei einem Anruf hätte er vermutlich gesagt:
Vielleicht erinnern Sie sich: Am xx. Dezember hatte ich Sie zu unsere Treffen am xx. Januar eingeladen.
oder
Am xx. Januar treffen wir uns in xx. Sind Sie dabei? Das wäre schön. Bitte geben Sie mir kurz Bescheid,. Alle Informationen finden Sie in meiner Einladung vom xx. Dezember.
Warum nicht auch so die E-Mail formulieren? Das klingt viel authentischer und ich habe auch mehr Lust auf unser Treffen.

Die erste Formulierung macht dem Empfänger ein schlechtes Gewissen. Klingt irgendwie so: "… na? Den Termin wieder verpennt? … kommen Sie und wollen Sie es bleiben lassen."
Die zweite Formulierung wirkt zu kumpelhaft.
Kommentiert von: T. | 12 Januar 2008 um 11:47 vorm.
Danke für deinen Kommentar. Es ist spannend, wie unterschiedlich wir die Formulierungen empfinden. Für mich kommt es darauf an, wer schreibt und ob die Formulierung zum Sender passt ... wie würdest du den Satz formulieren? Neugierige Grüße
Ania
Kommentiert von: Ania | 12 Januar 2008 um 03:45 nachm.